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Internationale Beiträge zur Friedensinitiative im Baskenland

26. Juli 2010: +++ Unterstützung durch Friedensnobelpreisträger bringt Bewegung +++ im Baskenland und in Europa +++ Konfliktlösungsexperten beraten +++ Schweizer Parlamentarische Freundschaftsgruppe für einen Friedensprozess im Baskenland +++ Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) sieht Hoffnungsschimmer +++ Berliner Berghof Conflict Research stellt Konfliktlösung in historischen Kontext +++ weiterlesen >>

Friedens- nobelpreisträger unterstützen Konfliktlösung im Baskenland

Pressekonferenz im Europaparlament, Brüssel, 29. März 2010

International bekannte und führende Persönlichkeiten, darunter vier Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, Frederick De Klerk, Betty Williams und John Hume, sowie die Nelson Mandela Stiftung, der ehemalige irische Ministerpräsident Albert Reynolds und andere, unterstützen in einer Erklärung die neue Initiative der baskischen Unabhängigkeitsbewegung für eine friedliche Lösung des spanisch-baskischen Konflikts. weiterlesen >>

“Frieden am Horizont …”

… die abertzale Linke bringt mit einer Friedensinitiative und der Erklärung des unilateralen Gewaltverzichts Bewegung in den Konflikt zwischen Spanien und dem Baskenland

Das Münchner Radio Lora diskutiert mit Uschi Grandel die Bedeutung der Initiative der baskischen linken Unabhängigkeitsbewegung:

Radio Lora Magazin, 19.2.2010 (14 min)


Download auch unter freie-radios.net (Interview ohne Anmoderation)

Steh auf, Baskenland!

17.2.2010: Die baskische linke Unabhängig- keitsbewegung veröffentlicht das Ergebnis ihrer Strategiediskussion und startet unilateral eine Friedensinitiative für einen “demokra- tischen Prozess … in der völligen Abwesenheit von Gewalt und ohne äußeren Einfluss”:

“Die abertzale Linke hat die aktuelle Situation und den baskischen politischen Prozess analysiert und diskutiert. Sie tat dies nicht in kleinen Zirkeln an geheimen Orten, sondern führte im Gegenteil die Debatte im Großen mit allen ihren Mitgliedern und ihrer sozialen Basis. Es war eine … wirksame demokratische Übung, die uns erlauben wird, unsere politische Strategie zu definieren.” weiterlesen >>

DISKUSSION DER STRATEGIE UND FRIEDENSINITIATIVE

Seit einigen Monaten diskutiert die baskische abertzale Linke in Hunderten von Veranstaltungen im Baskenland ihre künftige Strategie. Grundlage ist das Dokument “Klärung der politischen Phase und der Strategie” vom Oktober 2009.

In einer zentralen Initiative stellte die abertzale Linke im November 2009 ihre Vorschläge zur friedlichen und demokratischen Lösung des Konflikts durch Verhandlungen vor: Erklärung in deutscher Übersetzung (PDF, 144 kB). Siehe auch Seitenspalte.

Arnaldo Otegi: “Gegenwart und Zukunft des Baskenlands”


An die Inquisitoren des 21. Jahrhunderts: wir sind nicht hier, um Widerstand zu leisten, sondern um zu gewinnen!






In dem im November 2009 publizierten Video gibt Arnaldo Otegi, einer der Initiatoren der neuen Konfliktlösungsinitiative der abertzalen Linken, einen Überblick über die Situation und wie die abertzale Linke einen demokratischen Prozess in Gang setzen will, um eine demokratische Lösung des politischen Konflikts im Baskenland zu erreichen. Mit der Verhaftung Arnaldo Otegis und anderer im Oktober 2009 versuchte die spanische Regierung vergeblich, diese Initiative im Keim zu ersticken. Das Video ist in spanischer Sprache produziert und besitzt deutsche Untertitel. Link zum Video

Politische Verhaftungen im Gewerkschaftshaus

24.01.2010 | Uschi Grandel

Dienstag, 13.10.2009: Verhaftung zehn prominenter baskischer Gewerkschafter und politischer Aktivisten soll politische Initiative zur Konfliktlösung verhindern

Spanische Polizei dringt am Dienstag, den 13. Oktober 2009, in den Sitz der zweitgrößten baskischen Gewerkschaft LAB in Donostia (span: San Sebastian) ein und verhaftet sechs führende Personen aus Gewerkschaft und linker Unabhängigkeitsbewegung. Darunter sind der ehemalige Sprecher von Batasuna Arnaldo Otegi und der ehemalige Chef der LAB, Rafa Díez. Beide sind prominente Führungspersönlichkeiten im Baskenland, bekannt für ihre jahrzehntelangen Bemühungen, den spanisch-baskischen Konflikt durch Verhandlungen auf friedlichem, politischen Weg zu lösen. (Foto, AFP, 13.10.2009: vermummte Polizisten verhaften Arnaldo Otegi in den Gebäuden der LAB.)

Verhaftungen sollen politische Initiative zur Konfliktlösung verhindern

Seit Monaten war bekannt, dass beide intensiv daran arbeiteten, mit einer neuen politischen Konfliktlösungsinitiative aus der gegenwärtigen Gewaltspirale im spanisch-baskischen Konflikt zu Verhandlungen zu kommen. weiterlesen >>

ETA erklärt unilateral Waffenruhe

“ETA (Euskadi Ta Askatasuna, Baskenland und Freiheit) hat bereits vor einigen Monaten die Entscheidung getroffen, keine bewaffneten Angriffe auszuführen.” weiterlesen >>


EKD sieht Hoffnungsschimmer

15. Juli 2010: Die evangelische Kirche in Deutschland (EKD) erklärt im Namen des Präses Nikolaus Schneider, des amtierenden Ratsvorsitzenden der EKD: weiterlesen >>


Parlamentarische Freundschaftsgruppe in der Schweiz

16. Juni: Mitglieder des Schweizer Parlaments gründen in Bern die „Parlamentarische Freundschaftsgruppe für einen Friedensprozess im Baskenland“. Siehe auch >>


Der Weg und die Schritte – abertzale Linke in Bewegung

24. April 2010: 200 Aktivistinnen und Aktivisten der abertzalen Linken erläutern nächste Schritte und ziehen Bilanz aus ihren bisherigen Bemühungen. weiterlesen >>


Basken hoffen auf Verhandlungen

Ingo Niebel, 27.4.2010: Die linke baskische Unabhängigkeitsbewegung hat die Untergrundorganisation ETA und die spanische Regierung aufgerufen, »konstruktive Beiträge« zu einer politischen Lösung des jahrzehntelangen Konflikts zu leisten. weiterlesen >>


Erklärung der Abertzalen Linken zu den Vorfällen in Dammarie-Les-Lys

“… Heute ist es nötiger denn je, den demokratischen Prozess zu festigen, den wir nach einer breiten Diskussion initiiert hatten …”
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EU-Parlamentarier sehen “positives Szenario”


… und fordern von der spanischen Regierung Engagement für den demokratischen Prozess im Baskenland weiterlesen >>


ETA unterstützt Strategiewechsel

Ingo Niebel (Junge Welt vom 19.1.2010)

Die baskische Untergrundorganisation sieht Vorreiterolle beim »organisierten Volk« Die Untergrundorganisation Euskadi Ta Askatasuna (ETA, Baskenland und Freiheit) unterstützt die neue politische Strategie der linken Unabhängigkeitsbewegung. weiterlesen >>


Spanien: Angst vor einem Ende des Konflikts?

November 2009: während im Baskenland die Diskussion um eine neue Konfliktlösungsinitiative in breiten Kreisen der Bevölkerung geführt wird, antwortet die spanische Regierung mit Großrazzien gegen politische Jugendaktivisten. weiterlesen >>


Neue Friedensinitiative im spanisch-baskischen Konflikt

Neue Initiative der abertzalen Linken in Altsasu

Neue Initiative der abertzalen Linken in Altsasu

ERSTER SCHRITT FÜR EINE DEMOKRATISCHE LÖSUNG DES BASKISCHEN KONFLIKTS

14. November 2009 – Venedig und Altsasu

Die baskische abertzale Linke veröffentlichte heute eine neue Initiative für eine demokratische und friedliche Lösung des Konfliktes zwischen dem spanischen und dem französischen Staat auf der einen und dem Baskenland auf der anderen Seite. Das Dokument ERSTER SCHRITT FÜR EINE DEMOKRATISCHE LÖSUNG DES BASKISCHEN KONFLIKTSPRINZIPIEN DER BASKISCHEN ABERTZALEN LINKEN wurde heute zeitgleich in Venedig und in Altsasu der Öffentlichkeit vorgestellt. weiterlesen >>


„Ich bin Zeuge der Tragweite und Aufrichtigkeit der Initiative der baskischen Linken“

Übersetzung durch bask-info (mit leichten Änderungen

Interview mit BRIAN CURRIN – 3. November 2009:

Brian Currin ist südafrikanischer Anwalt und Berater zur Konfliktlösung in politischen Konflikten. Er ist in Pretoria geboren und feiert in wenigen Wochen seinen 60. Geburtstag. Er hat – erfolgreich – gegen die Apartheid in Südafrika gekämpft, obwohl er einer der Privilegierten des Systems war. Später half er in Nordirland Unionisten und Republikanern, eine Übereinkunft zu so umstrittenen Themen wie der Polizei zu finden. Heute stellt er seine Erfahrung im spanisch-baskischen Konflikt zur Verfügung. Er ist der Meinung, dass wir uns hier an einem wichtigen Punkt befinden. Deshalb besuchte er das Baskenland und richtete seine Botschaft sowohl an die Politiker als auch an die Gesellschaft.

Bei der Konferenz in Donostia waren Sie so direkt, dass manche Ihre Neutralität in Zweifel ziehen könnten?

Brian Currin: Mit dieser Einschätzung bin ich nicht einverstanden. Im Sinne von unparteiisch war ich ziemlich neutral. Ich sagte einerseits, dass ETA einen Waffenstillstand beschließen müsste, wenn der Prozess weiter gegen soll. Andererseits habe ich Madrid wegen der letzten Verhaftungen kritisiert. Das Wichtigste ist momentan, dass die Leute in Euskal Herria (dem Baskenland) informiert werden, dass sie wissen, was abläuft, die Wahrheit über die aktuellen Aussagen und Handlungen. weiterlesen >>