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A

Az. 18/98 - Sumario (Verfahren Az.) 18/98
Es handelt sich um einen Megaprozess, den der Ermittlungsrichter Baltasar Garzón 1997 initiierte. Dieses Verfahren fußt auf der Annahme, dass die politischen, kulturellen und sozialen Gruppierungen, die der breiten baskischen Befreiungsbewegung (siehe MLNV) zuzuordnen sind, der ETA untergeordnet seien. Im Dezember 2008 wurden über 40 Personen zu mehr als 500 Jahren verurteilt.

AB - Abertzalen Batasuna
Die Einheit der Patrioten ist eine linksnationale Partei im nördlichen Baskenland.

Aberri Eguna
Aberri Eguna – Tag des baskischen Vaterlandes (baskischer Nationalfeiertag, wird stets am Ostersonntag gefeiert).

AB – Abertzalen Batasuna
Die Einheit der Patrioten ist eine linksnationale Partei im nördlichen Baskenland.

Abertzale – Patriot
Ein Begriff, den der PNV-Gründer Sabino Arana aus dem Wort „Aberri“(Vaterland) und dem Suffix -tzale (Anhänger/in von) schuf. Im heutigen Sprachgebrauch werden damit parteiübergreifend nationalbaskisch gesinnte politische Parteien bzw. Poitiker beschrieben.

Abertzale Linke (MLNV)
„Izquierda Abertzale“oder „Movimiento para la Liberación Nacional Vasco“(MLNV) nennt sich die linke baskische Befreiungsbewegung, die für die Unabhängigkeit des Baskenlandes und den Sozialismus kämpft.

AEK
Alfabetazen eta Euskalduntzen Koordinatora. Die Koordination zur Alphabetisierung in baskischer Sprache betreibt die Wiederbelebung des Baskischen.

Ajuria Enea (Pakt)
Ajuria Enea ist der Name des Präsidentenpalastes der Autonomen Baskischen Gemeinschaft in Gasteiz (Vitoria). Dort unterzeichneten 1988 alle im Regionalparlament vertretenen Parteien mit Ausnahme von Herri Batasuna (HB) den Pakt zur „Befriedung und Normalisierung“des Baskenlandes.

Aralar
Abspaltung von Herri Batasuna (HB)

Arana, Sabino
Gründer des PNV (1895) und einer Strömung des baskischen Nationalismus, die sich im 20. Jahrhundert gegenüber anderen mehrheitlich durchsetzen würde. Er schuf den Neologismus „Euzkadi”. Eine seiner Parolen lautete: „Euzkadi ist das Vaterland der Bas- ken.“

Ardi Beltza
Schwarzes Schaf. Die Monatszeitschrift wurde von der Recherchegruppe der verbotenen Tageszeitung Egin unter der Führung des ihres Redaktionschefs Pepe Rei Ende 1999 gegründet.

Askatasuna – Freiheit
Die Anti-Repressionsorganisation wurde am 16. Dezember 2001 auf einer Großveranstaltung in Donostia (San Sebastián) gegründet. Askatasuna entsteht aus der Fusion der südbaskischen (im span. Könrigreich ansässigen) Gefangenenhilfsorganisation „Gestoras pro Amnistía“mit der nordbaskischen (in der französischen Republik gegründeten) Organisation „Koordinaketa”. Heute verboten

Audiencia Nacional
Spanisches Sondergericht für Terror- und Drogendelikte.

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B

Batasuna – Einheit
Die linksnationalistische Partei kämpft für die Unabhängigkeit des Baskenlandes und vertritt ein sozialistisches Programm. Sie ist die Nachfolgerin von HB, allerdings nicht der Wahlplattform Euskal Herritarrok (EH), der auch kleinere linke Parteien wie Zutik und Batzarre angeschlossen waren. Die hatten EH vor der Gründung von Batasuna am 21.6.2001 schon wieder verlassen. Seit 2003 verboten.

Batera
Vereinigung. Bewegung in Iparralde, die sich für ein baskisches Departement im französischen Staat engagiert.

Batzarre
Versammlung. Linke baskische Regionalpartei in Nafarroa.

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C

CAV – Comunidad Autónoma Vascaüäö
Die „Autonome Baskische Gemeinschaft“umfasst nur die Provinzen Araba, Bizkaia und Gipuzkoa.

Cesid (CNI)
Spanischer Militärgeheimdienst, heißt seit März 2002 „Nationales Nachrichtendienstzentrum“(CNI).

CCAA
Comandos Autónomos Anticapitalistas, Autonome Antikapitalistische Kommandos. Eine kleine bewaffnete baskische Organisation, die nicht mehr existiert.

CCOO
Comisiones Obreras. Die Arbeiterkommissionen waren einst eine kampfstarke Ge- werkschaft, PCE-nah.

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D

Demokratische Alternative
1995 veröffentlichter Vorschlag der ETA, um eine schritt- weise und friedliche Lösung des Konfliktes zu erreichen, in dem sich alle Seiten zur Respek- tierung des Willens der Bevölkerung im Baskenland verpflichten sollten.

Département
Eine sehr große Mehrheit der Basken in Iparralde tritt für ein baskisches Département ein, das die drei baskischen Provinzen im französischen Staat verwalten soll. Immer wieder wurde dies den Basken in diversen Wahlkämpfen versprochen, aber bisher nicht umgesetzt. Bis dato werden die drei baskischen Gebiete zusammen mit dem Bearn von Pau aus im Département Pyrénnées Atlantiques verwaltet.

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E

EA – Eusko Alkartasuna
Die Baskische Solidarität entstand 1986, als sich ein PNV-Flügel von der Mutterpartei abspaltete. Sie ist sozialdemokratisch orientiert.

EAE-ANV – Eusko Abertzale Ekintza-Acción Nacionalista Vasca.
Die baskische Traditionspartei entstand Anfang der 1930er Jahre als eine linke, laizistische und nationale Reaktion auf die PNV. Sie nahm am Spanischen Bürgerkrieg mit zwei eigenen Bataillonen teil. 2008 verboten.

EBB – Euzkadi Buru Batzar
Baskischer Name des PNV-Präsidiums.

EE – Euskadiko Ezkerra
Die Linke des Baskenlandes entstand im Wesentlichen aus einer Gruppe, die einst aus der ETA ausgeschlossen wurde: EMK. Dazu gesellte sich die Partei EIA, deren Mitglieder von der ETA-pm kamen. Sie nahm schon an den Wahlen 1977 teil, obwohl zahlreiche Parteien noch nicht legalisiert waren. Später fusionierte die EE mit dem Partido Socialista de Euskadi (PSE), dem baskischen Landesverband der PSOE. Seitdem firmiert dieser als PSE-EE. Zahlreiche Aktivisten der ETA-pm traten der EE bei und entwickelten sich in der PSOE bzw. PSE-EE zu aggressiven Feinden der linken Unabhängigkeitsbewegung.

EGI – Eusko Gaztedi
Die Baskische Jugend ist die Jugendorganisation der PNV

Egin – Machen
Linksnationale Tageszeitung. Wurde 1998 verboten.

EH – Euskal Herritarrok
Wir, die baskischen Bürger war eine Wahlkoalition, die im September 1998 gegründet wurde. Die Initiave ging von der Herri Batasuna (HB) aus. Neben einer Verbreiterung ihrer Basis wollten die Linksnationalisten einem möglichen Verbot entgehen. An der Koalition beteiligten sich auch kleinere baskische Linksparteien wie Batzarre und Zutik. Als EH konnte die baskische Linke während der Waffenruhe der ETA 1998 fast 20 Prozent der Stimmen hinter sich bringen.

EHAK
Euskal Herriko Alderdi Komunista. Kommunistische Partei der Baskischen Län- der; kam 2005 ins Parlament der Autonomen Baskischen Gemeinschaft; übernahm dort den Part der verbotenen Batasuna. Seit 2008 verboten.

EHNA – Euskal Herriko Naziotasun Aitormena
Nationaler Ausweis des Baskenlandes; baskischer Personalausweis, der über Udabiltza beantragt werden kann. Dabei bezieht sich die Or- ganisation auf die Universellen Menschenrechte von 1948. Danach „hat jeder Mensch das Recht auf eine Nationalität“, die ihm „weder aufgezwungen noch verweigert“ werden dürfe.

EIA – Euskal Iraultzarako Alderdia
Die Partei für die Baskische Revolution wurde 1976 von der ETA-pm gegründet. EIA nahm schon an den „Wahlen“1977 in Koalition mit der EE teil.

ELA-STV – Eusko Langile Alkartasuna – Solidaridad de Trabajadores Vascos
Die Baskische Arbeitersolidarität ist die größte baskische Gewerkschaft. PNV-nahe.

Ertzaintza
Volkswacht ist der Name für die Polizeitruppe der Autonomen Baskischen Gemeinschaft

ETA – Euskadi ta Askatasuna
Baskenland und Freiheit wurde 1959 gegründete. Es ist eine politisch-militärische Organisation, die den bewaffneten Kampf für ein unabhängiges und sozialistisches Baskenland führt.

ETA-m
ETA-Militar ist die Organisation, die nach einem Prozess verschiedener Spaltungen übrig geblieben ist und bis heute agiert.

ETA-pm
ETA-pm spaltete sich 1974 von der ETA ab. Sie war gegenüber der ETA-m wesentlich stärker an Mitgliedern. ETA-pm gab 1982 den Kampf auf, nachdem sie sich intern wie- der mehrfach gespalten und sie die Rückkehr ihrer Aktivisten in die Legalität mit dem spanischen Staat ausgehandelt hatte.

Etxerat – Nach Hause
Gefangenenhilfsorganisation, die insbesondere für die Verlegung der baskischen politischen Gefangenen ins Baskenland eintritt.

Euskadi/Euzkadi
Eine Wortschöpfung des PNV-Gründers Sabino Arana von 1896, um die sieben Provinzen (drei im heutigen Frankreich und vier im heutigen spanischen Staat) zu beschreiben, die das „Baskenland“ ausmachen.

Euskal Herria – Baskenland
Mit Euskal Herria bezeichnen Basken spätestens seit dem 17. Jahrhundert ihr Land in seiner territorialen und kulturellen Gesamtheit.

Egunkaria – Euskaldunon Egunkaria
Die Tageszeitung von uns Baskischsprechenden wurde 1990 gegründet. Es war die einzige Tageszeitung, die vollständig in baskischer Sprache er- schien. Seit 2003 geschlossen.

Euskara
Die baskische Sprache ist eine vorindoeuropäische Sprache und war unter der Franco-Diktatur verboten. Sie ist die älteste noch lebende Sprache Europas.

Ezker Batua
Landesverband der spanischen Koalition Vereinte Linke (IU) in der Autonomen Baskischen Gemeinschaft und in Nafarroa.

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F

FRAP
Antifaschistische Revolutionäre Patriotische Front.

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G

GAL – Grupos Antiterroristas de Liberación
Die Antiterroristischen Befreiungsgruppen wurden 1983 nach dem Vorbild lateinamerikanischer Todesschwadronen unter der PSOE-Regierung gegründet.

Gara
Euskal Herriko Egunkaria Gara. Wir sind die Tageszeitung des Baskenlandes. 1999 gegründet, füllt Gara die Lücke, die das Verbot von Egin gerissen hat.

Gernika
span. Guernica. Die Kleinstadt (16.000 Einwohner, 2005) in der Provinz Bizkaia ist für die Basken das Symbol ihrer Freiheiten und der Selbstregierung. Vor der Eiche von Ger- nika mussten die kastilischen und später die spanischen Könige schwören, die Fueros, die Son- derrechte der Basken, zu achten und zu bewahren. Am 26. April 1937 von der deutschen Legion Condor zerstört.

Guardia Civil
Die Zivilgarde ist eine paramilitärische Polizeitruppe. Sie nimmt sowohl militärische als auch zivile Funktionen wahr. Aufgrund ihrer doppelten Rolle untersteht die Guardia Civil deswegen sowohl der Befehlsgewalt des Ministeriums des Inneren (Ministerio del Interior) als auch des Verteidigungsministeriums (Ministerio de Defensa).

Gestoras pro Amnistía – Komitees für die Amnestie
Die Hilfsorganisation für politische Ge- fangene und Anti-Repressionsorganisation wird 1975 noch unter der Diktatur Francos gegrün- det. Offiziell treten die Gestoras ab 1976 in Erscheinung. Sie wird Ende 2001 in Askatasuna überführt. Seit 2003 verboten.

Gudari – Soldat
Das baskische Wort bezeichnet 1936 zunächst nur die Milizionäre aus den nationalbaskischen (abertzalen) Organisationen. Heute gelten auch die ETA-Aktivisten als Gudaris.

Gurasoak - Eltern
Es ist die Organisation der Angehörigen von baskischen Jugendlichen, die unter ETA-Verdacht verhaftet, oft gefoltert und zu Gefängnisstrafen verurteilt werden.

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H

Haika
Siehe Segi.

Hegoalde
Südliches Baskenland, umfasst die Provinzen Araba, Bizkaia, Gipuzkoa und Nafarroa (im spanischen Staat).

HB – Herri Batasuna
1977 war die baskische Volksunion bei ihrer Gründung 1977 eine Wahlkoalition. Seit 2003 verboten. Nachfolgerinnen Euskal Herritarrok und Batasuna

Herriko Tabernak
Ein Netzwerk von Bars, Restaurants und Versammlungslokalen, die der linken baskischen Unabhängigkeitsbewegung nahe stehen.

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I

Ikurriña
Die baskische Nationalfahne.

Iparralde
Nördliches Baskenland, umfasst die Provinzen Lapurdi, Behenafarroa und Zu- beroa (im französischen Staat).

Iparretarrak (IK)
Die Etarras des Nordens. 1973 gegründet, existiert sie heute nicht mehr.

IU – Izquierda Unida
Die spanische Koalition Vereinte Linke entstand 1986 aus der Kampagne gegen die Mitgliedschaft Spaniens in der NATO. Sie ist ein Zusammenschluss verschiedener Linksparteien unter der Führung der PCE.

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J

Jarrai
Siehe Segi.

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K

Kale borroka – Straßenkampf
Organisierte Straßenkampfformen der Jugendlichen gegen Repression und wirtschaftliche Ausbeutung.

Kalegorria
Wortspiel: Die Rote Straße oder Die Rausgeworfenen. Ersetzt aus dem Exil im französischen Baskenland die mit Verbot bedrohte Zeitschrift Ardi Beltza seit Juli 2001.

KAS – Koordinadora Abertzale Sozialista
Die Sozialistische Patriotische Koordination für die Unabhängigkeit entsteht 1976 kurz nach dem Tod von Franco. Obwohl sie schon 1994 auf- gelöst wurde, wird sie 1998 von Baltasar Garzón vorläufig verboten.

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L

LAB – Langile Abertzalen Batzordeak
Die Kommissionen der Baskischen Arbeiter bilden die Gewerkschaft der linken Unabhängigkeitsbewegung und wurde 1975 gegründet. LAB stellt zwischen 15 und 20 % der Betriebsräte.

Lehendakari
Titel des Präsidenten der Autonomen Baskischen Gemeinschaft.

Lizarra (Friedensplan)
In der Stadt wurde der Friedensplan vom 12. September 1998 unterzeichnet, der vom Forum für den irischen Weg ausgearbeitet wurde, das auf eine Initiative von HB zurückgeht. Da sich auf einem Treffen am 30. September in Donibane Garazi (Saint Jean Pied de Port) weitere Organisationen und Gewerkschaften, vor allem aus Iparralde anschließen, wird oft auch von Lizarra-Garazi gesprochen.

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M

MLNV
Siehe Abertzale Linke

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N

Nafarroa – Navarra
Seit 1982 Forale Gemeinschaft innerhalb des spanischen Königreichs. Historischer Teil oder sogar Kern des Baskenlandes.

Nafarroa Bai – Nafarroa Ja
Parteienkoalition in Nafarroa, bestehend aus PNV, EA und Aralar.

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P

PCE – Partido Comunista de España
Die Kommunistische Partei Spaniens ist heute im spanischen Staat weitgehend unbedeutend. Allerdings dominiert sie noch die IU.

Plan Ibarretxe
Der Plan sieht vor, die Basken in der CAV über eine freie Assoziation an den spanischen Staat abstimmen zu lassen.

PNV/EAJ – Partido Nacionalista Vasco/Eusko Alderdi Jeltzailea
Bask. Christdemokraten. Regierte von 1980 bis 2010 in der CAV.

PP – Partido Popular
Die Volkspartei regierte von 1996 bis 2004. Die PP ging aus der Ali- anza Popular (Volksallianz/AP) hervor, die am 22.1.1989 ihren Namen änderte. Die AP wurde 1976 von Francos letztem Innenminister Manuel Fraga Iribarne unter der Bezeichnung Konti- nuität gegründet. Sammelbecken der Postfranquisten.

PSE – Partido Socialista de Euskadi
Landesverband der PSOE in der Autonomen Baski- schen Gemeinschaft.

PSN – Partido Socialista de Navarra
Landesverband der PSOE in Nafarroa.

PSOE – Partido Socialista del Obrero Español
Die Sozialistische Partei des Spanischen Ar- beiters wurde im Mai 1879 in der Klandestinität gegründet. 1886 wird die erste baskische Sek- tion in Bilbao gegründet.

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S

Segi – Weitermachen
Die Jugendorganisation ist Nachfolgerin von Haika, die der Untersu- chungsrichter Baltasar Garzón im März 2001 vorläufig verbot. Haika entstand im April 2000, als sich die südbaskische Jugendorganisation „Jarrai“(Weiter) und die nordbaskische „Gazteriak“ (Jugend) zusammenschlossen. Garzón belegte auch Segi im Februar 2002 mit einem vorläufi- gen Verbot. Obwohl sie inzwischen auf der EU-Terrorliste steht, kann sie in Iparralde legal ar- beiten. Das endgültige Verbot von Jarrai, Haika und Segi im spanischen Staat erfolgte im Januar 2007.

Sozialista Abertzaleak – Patriotische Sozialisten
Fraktionsname der abertzalen Linken im Parlament der Autonomen Baskischen Gemeinschaft. Mittlerweile verboten.

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T

TAV – Tren de Alta Velocidad
Hochgeschwindigkeitszug; spanisches Pendant zum deutschen ICE.

Transición
Wird der sogenannte „Übergang“ von der Diktatur nach dem Tod Francos 1975 bis zur Verabschiedung der neuen Verfassung 1978 bezeichnet.

Tripartito – Dreierkoalition
Bezeichnung für die Dreier-Koalition aus PNV, EA und EB, die der Lehendakari Ibarretxe führt.

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U

UAR – Unidad Antiterrorista Rural
Spezialeinheit der Zivilgarde für den Einsatz in ländlichen Gebieten.

UCD – Unión del Centro Democrático
Die Demokratische Zentrumsunion wuchs schon in der Diktatur heran und wurde 1977 in der Transición offiziell gegründet. Ihr Präsident wurde der reformwillige Franquist Adolfo Suárez. Sie setzte sich aus verschiedenen Strömungen zusam- men: Konservative, franquistische Reformisten, Sozialdemokraten, Christdemokraten und Liberale.

Udalbiltza
Städeversammlung: Aus dem Friedensplan von Lizarra ging auch die erste po- litische Versammlung des gesamten Baskenlandes hervor. Udalbiltza stellt einen ersten Schritt in Richtung selbstständige Verwaltung dar.

UGT – Union General de Trabajadores
Die Allgemeine Arbeiterunion ist eine PSOE-nahe Gewerkschaft. Zweitstärkste Gewerkschaft nach der CCOO im spanischen Staat.

UPN
Unión Popular de Navarra ist die Volksunion Navarras. Sie entstand mit der AP allerdings nur in Nafarroa und war bis zum Herbst 2008 die Schwesterpartei des PP.

UPV-EHU – Universidad del País Vasco – Euskal Herriko Universitatea
Universität des Baskenlandes (besteht nur in der Autonomen Baskischen Gemeinschaft).

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Z

ZEN – Zona Especial Norte
Die Sonderzone Nord meint das Baskenland. Der Plan ZEN wird kurz nach der Regierungsübernahme der PSOE (1982) entwickelt. Er ist eine umfassende Strategie zur Vernichtung der baskischen Befreiungsbewegung.

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