Analyse der Berichterstattung über ETA und den spanisch-baskischen Konflikt am Beispiel einer Reportage der Süddeutschen Zeitung zum 50. Jahrestag der Gründung der baskischen Untergrundorganisation ETA. Oft scheint die Dämonisierung von ETA das Hauptziel dieses Typs von Berichten zu sein, die viele Facetten der baskischen Realität ausblenden oder, wie in der vorliegenden Reportage, falsch darstellen. Sie erschweren damit ein Verständnis des Konflikts und möglicher Lösungen.
Vorbemerkung: die Analyse entstand als Antwort auf die Reportage “Auf ewig der Gewalt verpflichtet” von Javier Cáceres, die die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 30. Juli 2009 veröffentlichte, gilt aber auch für die allgemeine Berichterstattung über ETA und den spanisch-baskischen Konflikt. Die ursprüngliche Version vom 31. Juli wurde für die Veröffentlichung neu überarbeitet.
Die SZ-Reportage ist im Internet nicht frei zugänglich und kann nur über das Archiv der SZ erworben werden.
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“Gruppen, die längst aufgehört haben, Terror zu verbreiten, die nordirische IRA … (hat) ihre Niederlage eingestanden. … Bloß die ETA … die sich ausgeschrieben 'Euskadi Ta Askatasuna' … weiterlesen »