In einer Presseerklärung fordert das “Kollektiv der baskischen politischen Flüchtlinge” aus Venezuela dazu auf, nicht auf den “Repressions-Rausch” der spanischen Regierung und spanischen Presse hereinzufallen. Die baskische Gemeinschaft in Venezuela ist nach einem Abkommen Ende der 80er Jahre zwischen der damaligen spanischen PSOE-Regierung und der damaligen konservativen Regierung von Venezuela entstanden. Auf Grund dieses Abkommens wurde ein Teil angeblicher ETA-AktivistInnen per Militärflieger nach Venezuela ins Exil ausgeflogen, mit der Auflage nicht mehr in ihr Heimatland zurückzukehren. Die Basken seien inzwischen auch Bürger Venezuelas “wie alle anderen hier”. Die Aussagen der zwei letzte Woche in Spanien in Haft genommenen angeblichen Etarras über angebliches Waffentraining seien unter Folter entstanden. Es sei klar, dass Spaniens Regierung und spanische Medien nicht zur zwecks Kriminalisierung der baskischen Flüchtlinge diese Kampagne führen würden, sondern auch um mit Lügen und Verdrehungen in den Medien Venezuela zu diskreditieren.
Presseerklärung der Basken aus Venezuela auf spanisch: TeleSURtv.net
Venezuela: Baskische Exilanten gegen Kriminalisierung

