Angeklagte im Verfahren 35/02 («Herrikos») und junge Unabhängigkeitsbefürworter, deren beider Prozess im Oktober beginnt, haben in Donostia (span. San Sebastián) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz dem spanischen Staat vorgeworfen, er versuche, durch diese Massenverfahren eine friedliche Konfliktlösung im spanisch-baskischen Konflikt zu verhindern. Sie riefen die Zivilgesellschaft auf, einen »menschlichen Schutzwall« gegen die Angriffe aus Madrid zu errichten. Die spanische Regierung “beabsichtigt, den Konflikt weiterzuführen, damit sich nichts ändert, um so den spanischen Staat in seiner aktuellen Form aufrecht zu erhalten”, erklärten die Sprecher Itxaso Torregrosa und Karmelo Landa.