Madrid verhärtet seine Position und sieht keine Freilassung von schwerkranken Gefangenen und keine Verlegung in Heimatnähe vor

Die spanische Regierung unternimmt keine Schritte in der Gefangenenpolitik. So hat es der Generalsekretär der Justizvollzugsanstalten Ángel Yuste am 25.06.13 erklärt. In seiner Berichterstattung im Abgeordnetenhaus verteidigte er die Politik der Zerstreuung (baskische politische Gefangene werden auf Gefängnisse in ganz Spanien, inkl. Kanarische Inseln, verteilt [Anm. d. R.]), die er von der der “Auflösung der ETA” abhängig macht. Weiterhin versicherte er, keinen der 15 schwerkranken baskischen Gefangenen freizulassen und lehnte die Verantwortung für die Unfälle der Angehörigen, die auf den langen Fahrten zu den Gefängnissen passieren, ab.