Die französischen Behörden haben, in Zusammenarbeit mit der spanischen Polizei, den Vertreter des Kollektivs der baskischen politischen Exilierten (EIPK) Jokin Aranalde in Heleta und Beñat Atorrasagasti in dem labourdischen Ort Urruña festgenommen.
Die Organisation der Flüchtlinge und Deportierten hatte am Samstag, den 15. Juni 2013 in einer Großveranstaltung in Biarritz, an der mehrere tausend Personen teilnahmen, ihre Unterstützung des Friedensprozesses erklärt. Sie betonten, im Rahmen eines Friedensprozesses müsse auch eine Lösung für diejenigen gefunden werden, die aus unterschiedlichsten Gründen aus dem spanisch verwalteten Teil des Baskenlands geflohen seien und auch für diejenigen, die von Spanien zwangsweise in entfernte Länder deportiert wurden.
Dass Spanien die Sprecher des EIPK verfolgt, ist die Antwort der spanischen Regierung auf den baskischen Friedensprozess, den Spanien derzeit mit allen Mitteln torpediert. Dass die französische Regierung sich erneut als Erfüllungsgehilfin einer Anti-Friedenspolitik zeigt, ist zutiefst beschämend.