Berlin-Neukölln, 21. August.
Weisestrassen-Stadtteilfest solidarisch mit baskischen Gefangenenkollektiv.

Auf dem unabhängigen Stadtteil- Strassenfest gegen Umstrukturierung am 21. August 2010 in Berlin-Neukölln war die Solidarität mit den baskischen Gefangenen deutlich sichtbar. Bei herrlichem Sommerwetter tummelten sich viel mehr BesucherInnen auf dem Fest in der Weisestrasse als erhofft.

Die Stadtteilversammlung, in der verschiedene Kneipen, Läden, Initiativen, wie auch KünstlerInnen aus Neukölln vertreten sind, hatte entschieden, Einahmen vom Strassenfest an das baskische Kollektiv der Gefangenen EPPK zu spenden. Neben den Gefangenen-Fahnen und Baskenland-Fahnen an Grill- und Bierstand gab es auch Plakate mit Informationen zu den 750 baskischen Gefangenen. An einem Haus war ein Transparent zum Gedenken an Jon Anza befestigt, auf Plakaten war zu lesen: “Jon Anza wurde ermordet”.

Der Stand von EH Lagunak informierte über die Situation im Baskenland, in einer Rede auf der Bühne bedankte sich der Vertreter von EH Lagunak für die Solidarität aus dem Stadtteil. (Flyer & Plakate zum Ausdrucken, siehe: Mediathek/Material)

Im Baskenland, so der Vertreter von EH Lagunak, müssen die Stadtteile sich derzeit massiv gegen die Umstrukturierung und Repression wehren. Die Polizei gehe im Baskenland massiv gegen das Plakatieren von Bildern der Gefangenen vor, und sogar auf Strassenfesten seien Aufkleber von Gefangenen auf T-Shirts verboten. Aus diesem Grund wurden an verschiedenen Ständen auf dem Strassenfest in Neukölln Aufkleber der 750 Gefangenen an die BesucherInnen verteilt, die diese sich auf ihre T-Shirts klebten.


Fotos vom Strassenfest:


Weitere Fotos vom Strassenfest: Umbruch-Bildarchiv

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